Eine soziale Dimension für die Wirtschafts- und Währungsunion

Die aktu­el­le Kri­se im Euro­raum offen­bart gra­vie­ren­de Ungleich­ge­wich­te in Euro­pa. Obwohl aus­ge­löst durch die Finanz­markt­kri­se, ist die aktu­el­le wirt­schaft­li­che Insta­bi­li­tät Euro­pas den­noch struk­tu­rell bedingt. Der Wirt­schafts- und Wäh­rungs­uni­on fehlt das sozia­le Stand­bein, das wirt­schaft­li­chen Ungleich­ge­wich­ten vor­beugt und ihre Fol­gen abmil­dert. Die der­zei­ti­gen neo­li­be­ra­len „Struk­tur­re­for­men“ in Süd­eu­ro­pa wie sin­ken­de Löh­ne, Abbau von Sozi­al­leis­tun­gen und Zer­schla­gung der Flä­chen­ta­rif­ver­trä­ge ver­schlim­mern die Lage wei­ter. Sie sind unso­zi­al und erhö­hen den Druck auf ent­spre­chen­de Refor­men in ande­ren Mit­glieds-staa­ten, lang­fris­tig auch wie­der in Deutsch­land.

Wel­che Gegen­maß­nah­men kön­nen getrof­fen wer­den? Was braucht die Euro­päi­sche Wirt­schafts- und Wäh­rungs­uni­on, um für die Men­schen in Euro­pa öko­no­mi­sche Sta­bi­li­tät und brei­ten Wohl­stand zu gewähr­leis­ten? Und wel­che Rol­le spie­len die Euro­päi­schen Par­tei­en dabei?

Die­se Fra­gen wol­len wir mit Ihnen dis­ku­tie­ren:

Don­ners­tag, 9. Okto­ber 2014, 19:00 Uhr,
Euro­pa­Punkt Bre­men, Am Markt 20, 28195 Bre­men

Auf dem Podi­um:
Dr. Chris­ti­an Krell
Lei­ter der Aka­de­mie für Sozia­le Demo­kra­tie der Fried­rich-Ebert-Stif­tung in Bonn
Dr. Joa­chim Schus­ter
Mit­glied des Euro­päi­schen Par­la­ments (Frak­ti­on Socia­lists & Demo­crats)

Mode­ra­ti­on:
Mar­tin Töben, Spre­cher des Forum Eine Welt Bre­men

Kon­takt:
SPD-Lan­des­or­ga­ni­sa­ti­on Bre­men
Obern­str. 39 – 43, 28195 Bre­men
E‑Mail: info-bremen@spd.de

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