Guten Tag

der Ausschuss für Internationale Angelegenheiten

begrüßt Sie recht herz­lich. Der Aus­schuss für Inter­na­tio­na­le Ange­le­gen­hei­ten (AIA) Bre­men ist ein Arbeits­gre­mi­um, das inter­na­tio­na­le The­men zu drän­gen­den außen­po­li­ti­schen Fra­gen erar­bei­tet und beför­dert. Die Mit­glie­der enga­gie­ren sich ehren­amt­lich. Er exis­tiert bereits seit 1972. Ziel des Aus­schus­ses – auf Bun­des­ebe­ne als Forum Eine Welt Bre­men (FEW) orga­ni­siert – ist es, inhalt­li­che Dis­kus­sio­nen und inter­na­tio­na­le The­men aus der glo­ba­li­sier­ten Welt ver­mehrt in die Glie­de­run­gen der SPD Bre­men und an die Basis zu brin­gen. Das Gre­mi­um hat den Sta­tus einer Arbeits­ge­mein­schaft und ent­sen­det einen Dele­gier­ten.

Die Gestal­tung der Zukunft
Hier­für haben wir das umfang­rei­che Wis­sen und die viel­fäl­ti­gen Erfah­run­gen der zahl­rei­chen Mit­glie­der des AIA genutzt, aber auch exter­ne Ver­tre­ter Logo zu den Sit­zun­gen ein­ge­la­den. „Die Gestal­tung unser aller Zukunft ist zu wich­tig, um sie allein Regie­run­gen und Exper­ten zu über­las­sen.“ „Unse­re Welt ist viel­ge­sich­ti­ger, und welt­wei­te Ent­wick­lung ist natür­lich auch nicht nur ein wirt­schaft­li­cher Pro­zess. … Die zukünf­ti­gen Gene­ra­tio­nen in aller Welt bräuch­ten nicht nur wirt­schaft­li­che Lösun­gen. Hin­zu kom­men müss­ten neue Ide­en, um sie zu inspi­rie­ren, Hoff­nun­gen, um sie zu ermu­ti­gen, und ers­te Schrit­te, um die Ide­en und Hoff­nun­gen umzu­set­zen.“ [Wil­ly Brandt]

Poli­tik inter­na­tio­nal
Das Forum soll ein Schau­fens­ter euro­päi­scher und inter­na­tio­na­ler Poli­tik und des damit ver­bun­de­nen Dis­kur­ses in Bre­men sein. Wir möch­ten daher enga­gier­ten und inter­es­sier­ten Men­schen wie auch Nicht-Regie­rungs-Orga­ni­sa­tio­nen die Mög­lich­keit geben sich mit uns gemein­sam für die zen­tra­len sozi­al­de­mo­kra­ti­schen poli­ti­schen Zie­le wie die Schaf­fung sozia­ler Gerech­tig­keit, die Bekämp­fung glo­ba­ler Armut, die sozia­le und öko­lo­gi­sche Gestal­tung der Glo­ba­li­sie­rung sowie einer akti­ven Frie­dens­po­li­tik ein­zu­set­zen. Die glo­ba­li­sier­te Welt mit ihren Chan­cen, Risi­ken und auch rea­len Kri­sen und Kata­stro­phen kann als Über­schrift über die zahl­rei­chen Dis­kus­sio­nen, Refe­ra­te und Anträ­ge gesetzt wer­den, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in unse­ren Sit­zun­gen behan­delt oder beschlos­sen wur­den.

Die Glo­ba­li­sie­rungs­fal­le
„Die glo­ba­le Inte­gra­ti­on ist beglei­tet vom Auf­stieg einer wirt­schaft­li­chen Heils­leh­re, die eine Heer­schar von Wirt­schafts­be­ra­tern fort­wäh­rend in die Poli­tik trägt: des Neo­li­be­ra­lis­mus. Des­sen Grund­an­nah­me ist sim­pel: der Markt ist gut, und staat­li­che Ein­grif­fe sind schlecht. “ [Die Glo­ba­li­sie­rungs­fal­le]. Dass die­se Form des Kapi­ta­lis­mus einen funk­ti­ons­fä­hi­gen Staat als auch die demo­kra­ti­sche Sta­bi­li­tät gefähr­de scheint außer Zwei­fel. Soll­ten Regie­run­gen aber wei­ter­hin bei ihren Ent­schei­dun­gen aus­schließ­lich auf öko­no­mi­sche Sach­zwän­ge ver­wei­sen, wird der demo­kra­ti­sche Staat sei­ne Legi­ti­ma­ti­on ver­lie­ren, „die Glo­ba­li­sie­rung gerät zur Fal­le für die Demo­kra­tie.“

Sozia­le Soli­da­ri­tät
Wir möch­ten uns daher mit unse­rem Enga­ge­ment für die demo­kra­ti­schen Grund­rech­te ein­set­zen und die sozia­le Soli­da­ri­tät stär­ken. Wir wol­len eine grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit und Ver­net­zung und die Ent­wick­lung in der Einen Welt kon­struk­tiv beglei­ten. „Doch noch bleibt vie­les zu tun, wenn es dar­um geht, die armen Län­der die­ser Welt zu för­dern und zu unter­stüt­zen. Die Her­ku­les­ar­beit beginnt jeden Mor­gen neu, 365 Mal jedes Jahr.“
[Kofi Ann­an]

Mar­tin Töben
Spre­cher

Özden Konur­alp
Stell­ver­tre­ten­der Spre­cher