Sitzung des Ausschusses

Die Armutsbekämpfung in der EU – wurden die Ziele der Europa 2020-Strategie bisher erreicht?

Refe­rent: Flo­ri­an Her­tel von der Bre­men Inter­na­tio­nal Gra­dua­te School of Soci­al Sci­en­ces (BIGSSS)

24 Pro­zent der EU-Bevöl­ke­rung (über 120 Mil­lio­nen Men­schen) sind von Armut oder sozia­ler Aus­gren­zung bedroht, dar­un­ter 27 Pro­zent der Kin­der, 20,5 Pro­zent der über 65-Jäh­ri­gen und 9 Pro­zent der Erwerbs­tä­ti­gen. Das Armuts­ri­si­ko ist zwi­schen den Mit­glieds­staa­ten der EU sehr unter­schied­lich ver­teilt, was ein gra­vie­ren­des sozia­les Pro­blem dar­stellt und wei­te­re Ent­wick­lun­gen, wie bspw. Wan­de­rungs­be­we­gun­gen (brain drain), ver­ur­sacht.
Eines der fünf Kern­zie­le der Euro­pa 2020-Stra­te­gie ist es, die Zahl der von Armut und sozia­ler Aus­gren­zung betrof­fe­nen oder bedroh­ten Men­schen bis 2020 um min­des­tens 20 Mil­lio­nen zu sen­ken. Es zeich­net sich jedoch ab, dass die­ses Ziel bis­her ver­fehlt wur­de. Die Kom­mis­si­on muss­te selbst ein­räu­men, dass die Armut in Euro­pa in den letz­ten Jah­ren sogar noch zuge­nom­men hat.

Die gemein­sa­me Sit­zugn mit dem Arbeits­kreis Euro­pa fin­det statt am 12. März bereits um 19 Uhr im Raum Fried­rich Ebert, SPD Bür­ger­schafts­frak­ti­on Land Bre­men, Wachts­ra­ße 27 – 29, 28195 Bre­men.

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